Die klassischen Anzeichen der Krätze stellen sich beim zweiten Mal erst drei bis sechs Wochen nach der Übertragung der Parasiten ein. So lange braucht das Immunsystem, um eine besondere Anzeichen gegen die Krätzmilben zu entwickeln. Bei zusätzlichen Infektionen dauert es nur einige Tage, bis http://kraetzeindeutschland.weebly.com/ Beschwerden auftauchen.



Krätzmilben bevorzugen wärmere Hautzonen, an denen die eine Haut besonders dünn ist. Die entzündlichen Veränderungen der Haut erscheinen daher bevorzugt zwischen den Zehen und Zehen, in der Achselgegend, im Bereich des Nabels oder des Brustwarzenhofes, an Knöcheln und inneren Fußrändern sowie der Genitalregion auf. In der Regel sind Kopf, Nacken und Rücken nicht von Scabies befallen. Bei Säuglingen und Kinder kommt Krätze aber auch auf der behaarten Haut des Kopfes und den Hand- und Handflächen vor.

Spezifisch für einen Befall mit Krätzmilben ist der typische Juckreiz, der sich bei hohen Temperaturen stärker wird. An den befallenen Stellen der Haut ist die Haut gerötet, sie kann leicht brennen. Es bilden sich stecknadelgroße Knötchen, bei kleinen Kindern ab und zu auch Quaddeln. Vor allem, wenn zusätzlich gekratzt wird, können Schuppen und Krusten entstehen. Die Haut bei einer Infektion mit Krätze kann aber sehr unterschiedlich aussehen. Manchmal unterscheiden sich die Symptome auch vom „typischen Muster“ ab. Neben dem Hautausschlag sind bei genauer Betrachtung manchmal die bogenförmig gewundenen Bohrgänge der Milben, selten sogar die Krätzemilben selbst in der Haut zu erkennen.

Da Juckreiz häufig durch mehr Wärme gefördert wird, ist auch bei der Scabies das Jucken vor allem nachts durch die http://thoughtfullyteenagepainter.tumblr.com/ Bettwärme besonders ausgeprägt. Durch den Juckreiz entsteht ein Teufelskreis: regelmäßiges Kratzen schädigt die Haut, was weiteren Juckreiz auslöst.

Bei einer besonders starken Form der Krätze, der sogenannten Borkenkrätze, ist die Haut großflächig über die speziellen Bereiche hinaus entzündet. Viele Teile der Haut sind gerötet, die Hand- und Handinnenflächen sind von äußerst starker Verhornung und massiver Schuppenbildung gekennzeichnet. Der sonstige Juckreiz ist bei der Borkenkrätze nicht so stark und kann sogar ganz fehlen. Während sich bei vielen Patienten mit Scabies weniger als acht Scabies-Milben in der Schicht der Haut befinden, sind es bei Menschen mit Borkenkrätze einige Hundert sein. Deshalb ist diese Variante der Krätzmilben häufig ansteckend.